Ich beginne mit emer persönlichen Bitte: die nachfolgenden Ausführungen lediglich als das zu betrachten, was sie sind, als meine persönlichen Ansichten und ihnen keinerlei offizielle oder offiziöse Bedeutung beizumessen. Ich muss dies um so mehr betonen, als ich mir wohl bewusst bin, mit meinen Ansichten und V arschlägen zum 'l 1 heil wider den Strom zu schwimmen, nicht nur wider den Strom wichtiger und mächtiger Interessen, sondern auch wider den Strom der öffentlichen Meinung, welche seit langer Zeit von diesen Interessen beeinflusst wird. \V enn ich trotzdem mit dieser Veröffentlichung hervortrete, so geschieht es, weil ich die Klarstellung der von mir behandelten Fragen im Interesse der wirthschaftlichen Entwickelung Deutschlands und Preussens für höchst wünschenswerth und nothwendig erachte, weil ich die Aufmerksamkeit aller derer, die es angeht, insbesondere der deutschen Regierungen, welche Staatsbahnen besitzen, auf diese wichtigen Fragen lenken möchte und weil ich hoffe, dass auch die unabhängige Presse, Politiker, Männer der Wissenschaft und vor Allen meine Kollegen von der Eisenbahnverwaltung diese Fragen so prüfen werden, wie ich es zu thun bestrebt gewesen bin, vom Standpunkt des allgemeinen Interesses, vom Standpunkt der nationalen Staats-und Volkswirthschaft. Wenn dies geschieht, so ist mein Zweck erreicht und ich bin sicher, dass sich der alte Satz auch hier bewähren wird: vincit veritas.Berlin, im November 1893.Der Verfasser.\*) V g-1. Ulrich, Eisenbahntarifwesen ~ 26. 1\* 1-15 lieues 30 Cts. für die tonne-lieue 16-325 " " " " für die 32te " 10 " " "" " über 32" 20 " " " ,, " nebst einer Abfertigungsgebühr von 1 fr. für die Tonne. Dieser Tarif, der Anfangs nur für Kohlen, Kokes, Bricketts, Roheisen und Steine galt, wurde 1861 auf die ganze dritte Klasse ausgedehnt. Die ausgezeichneten ~Jrfolge dieser Maassregel veranlassten dazu, Staffeltarife im Jahre 1862 auch für die zweite und 1865 für die erste Klasse, sowie in den Tarifen für Fahrzeuge, Pferde und Vieh einzuführen. Im Jahre 1864 wurde den bestehenden drei Tarifklassen sodann eine vierte hinzugefügt mit sehr ermässigten Staffelsätzen, in welche die geringwerthigsten Massengüter der dritten Klasse aufgenommen waren.Als Erfolg dieses Vorgehens wurde im Jahre 1865 folgendes amtlich festgestellt:1. Der Gütertarif ist durchschnittlich um 28 Prozent ermässigt worden.2. Es sind 2706000 Tonnen mehr verfrachtet und von den Verkehrsinteressenten an Frachten, im V orgleich zu den früheren 20 Millionen fr. gespart worden.3. Es sind, nach Abzug der Betriebskosten und der Verzinsung des Anlagekapitals, also reiner Ueberschuss 5981000 fr. mehr verblieben.Die Zahl der beförderten Tonnen und die Einnahmen auf das Bahnkilometer betrugen: Tonnen fr
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